Kermess

Aus- und Weiterbildung

Die Wirtschaftsschule Kermess e. V.

Die Wirtschaftsschule ist eine berufsvorbereitende Schule, die eine allgemeine Bildung und eine berufliche Grundbildung vermittelt.

In die 7. Klasse des vierjährigen Zweiges können Schülerinnen und Schüler der 6./7./8. Klasse Hauptschule, Realschule und Gymnasium aufgenommen werden. Aber auch in höhere Jahrgangsstufen ist der Eintritt möglich.

In die 10. Klasse des zweijährigen Zweiges können Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

Qualifizierender Hauptschulabschluss sowie mindestens die Note 3 in Englisch oder die bestandene 9. Klasse von Realschule, Gymnasium oder M-Zug der HS. Sollte die 9. Klasse nicht bestanden werden, kann bei der Note 4 in Englisch und Deutsch der Übertritt erfolgen.


Nach erfolgreichem Abschluss bieten sich derzeit folgende Möglichkeiten der schulischen Weiterbildung:

Besuch der Fachoberschule für Wirtschaft oder nach der bis zu einem Jahr verkürzten kaufmännischen Berufsausbildung Besuch der Berufsoberschule. Bei entsprechender Eignung ist auch ein Übertritt in ein Wirtschaftsgymnasium möglich.

Fakten der Wirtschaftsschule im Allgemeinen:

  • 96 % der Wirtschafts- schulabsolventen hatten mit dem Wirtschaftsschulabschluss einen guten Einstieg in das Berufsleben.
  • 97 % der Wirtschafts- schulabsolventen beenden eine einmal begonnene berufliche Ausbildung erfolgreich!
 

Ausgewertet wurden 6 396 Einzelanworten von Wirtschaftsschulabsolventen.
Die Befragung wurde im 1. Halbjahr 2009 flächendeckend in ganz Bayern durchgeführt.

Befragung unter Betrieben
Frage 1
Wirtschaftsschulen gehören zum beruflichen schulwesen und schließen mit dem mittleren Bildungsabschluss ab. sehr wichtig/wichtig weniger wichtig
Für wie wichtig halten Sie die Vermittlung der ökomonischen Bildung in der Schule? 98 % 2 %

Frage 2
Die Wirtschaftsschule vermittelt während der Schulzeit bis zu 47 Wochenstunden Unterricht in Wirtschaftsschaftsfächern, Realschulen dagegen max. 23 Wochenstunden und Hauptschulen max. 29 Wochenstunden ja/größtenteils eher nicht
Glauben Sie, dass Wirtschaftsschulabsolventen im Vergleich zu Absolventen der anderen gennanten Schularten besonder gut auf betriebliche Bedürfnisse vorbeireitet werden? 92 % 8 %

Frage 3
Wirtschaftsschüler erhalten Unterricht u. a. in folgenden Fächern: Textverarbeitung, Dabenverarbeitung, Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Volkswirtschaft, Wirtschaftsmathemathik und Projektarbeit. Die Fächer Textverarbeitung, Betriebswirtschaft udn Rechnungswesen bzw. Mathematik sind neben Deutsch udn Englisch Fächer der Abschlussprüfung sehr wichtig/wichtig weniger wichtig
Für wie wichtig halten Sie schulischen Utnerricht in diesen Fächern? 99 % 1 %

Frage 4
Eine Besonderheit in den Stundentafeln der Bayrischen Wirtschaftsschulen sind die Übungsfirmen. In den Übungsfirmen simulieren die Schüler in zwei Jahren die betrieblichen Anforderungen in der Praxis und wenden erlenrntes Wissen praktisch an. ja/größtenteils eher nicht
Glauben Sie, dass Wirtschaftsschüler durch diese Form der schulischen Ausbildung besonders gut mit betrieblichen Zusammenhängen und Aufgaben vertraut gemacht werden? 92 % 8 %

Frage 5
. ja nein
Wussten Sie, dass einer früheren Umfrage zufolge 98 % der Wirtschaftsschulabsolventen, die eine betriebliche Ausbildung begonnen haben, diese auch erfolgreich beenden? 32 % 68 %

Frage 6
In Bayern gibt es rund 1 000 Hauptschulen, 359 Realschulen und 75 Wirtschaftsschulen. ja/größtenteils nein
Würden Sie es für gut und sinnvoll halten, wenn in Zukunft mehr Wirtshcaftsschulen zur Verfügung stehen würden? 85 % 15 %



Ausgewertet wurden 1 554 Einzelantworten von Betrieben.
Die Befragung würde im 1. Halbjahr2009 flächendeckend in ganz Bayern durchgeführt.

Übrigens: Seit 1930 haben rund 4000 Schülerinnen und Schüler aus München und Umgebung ihren Abschluss der “Mittleren Reife” mit kaufmännischem Schwerpunkt an unserer Wirtschaftsschule gemacht. Und dass so manche von unseren Ehemaligen eine herausragende Karriere gemacht haben, erfüllt uns mit Stolz.

Die Wirtschaftsschule Kermess e. V. ist Mitglied des VDP – Verband Deutscher Privatschulen, Frankfurt, des VBP – Verband Bayerischer Privatschulen und des Ganztagsschulverbands. Im Rahmen unseres neuen Lehr- und Lernkonzeptes, der Kermess-Methode, werden wir diese bestehenden Kontakte weiter ausbauen und neue aufbauen. Wir wollen den Schülerinnen und Schülern der Wirtschaftsschule Kermess e. V. im wahrsten Sinne des Wortes “unbegrenzte” berufliche Möglichkeiten bieten.