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Informationsabend

am 13.07.2017 ab 19:00 Uhr

Ganztagesbetreuung der Wirtschaftsschule Kermess e. V. München Pasing

Zielsetzung

Den Jugendlichen soll eine offene, auf ihre Individualität eingehende Betreuung zukommen. Sie sollen nicht nur Gelegenheit erhalten, ihre Hausaufgaben anzufertigen, sondern auch angeleitet werden, Lernen selbst zu organisieren, Freizeit gehaltvoll zu gestalten und soziale Kompetenz zu entwickeln.

Die Ganztagesbetreuung versteht sich nicht als Nachhilfeunterricht.
Sie will den Schülern Anleitung geben, ihre Hausaufgaben selbstständig, sorgfältig und in angemessener Zeit zu erledigen. Ziel ist nicht die fehlerfreie, sondern die möglichst vollständige, selbstständige Bearbeitung der Aufgaben, die Förderung von Selbstsicherheit und die Vermittlung von Lerntechniken als Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb. Dabei treten sowohl die Mitschüler wie die Lehrer als Helfer auf. Die Ganztagesbetreuung ist ein Lebensraum, in dem die Jugendlichen soziale Erfahrungen sammeln können. Daher ist es uns wichtig, dass die Schüler sich wohl fühlen, dass sie Teamfähigkeit und soziale Kompetenz erwerben. Sie sollen daran gewöhnt werden, einander beizustehen, Arbeiten und Aktivitäten gemeinsam durchzuführen und die Wünsche anderer zu respektieren. Im Umgang miteinander werden gemeinsam und schrittweise Regeln entwickelt, an denen sich die Jugendlichen orientieren können und die faire Konfliktlösungen ermöglichen sollen

Rahmenbedingungen

Das Angebot der Ganztagesbetreuung wendet sich an die Schüler unserer Wirtschaftsschule. Erfahrungsgemäß findet sich aus allen Jahrgangsstufen, den Klassen 7 bis 11, eine Gruppe von bis zu 25 Schülern zusammen.
Diese wird montags bis donnerstags von 13:00 bis 16:00 Uhr in zwei Klassenzimmern betreut. Zudem steht der Gruppe außerdem ein PC-Raum mit 25 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Das Mittagessen wird innerhalb des Schulgebäudes im Restaurant der Hotelberufsfachschule eingenommen. Die Gruppe wird von einer festen Bezugsperson, die zugleich Lehrkraft an der Schule ist, betreut.

Zeitkonzept

Wir führen die Betreuung auf Grundlage eines Zeitkonzeptes durch, das Bewegung und Ruhe, Konzentration und Spiel in ausgewogener Form vorsieht. Die Zeit nach dem Mittagessen um 13:00 Uhr wird als “Bewegte Pause” angeboten:
Sportliche und spielerische Aktivitäten kommen dem natürlichen Bewegungsdrang nach dem Vormittagsunterricht entgegen, dienen der Aggressionsprävention und erleichtern den Übergang zur konzentrierten Stillarbeit.

Die Phase der Stillarbeit beginnt um 13:45 Uhr und dauert im Normalfall 60 Minuten. Wird ein Schüler vorzeitig mit den Hausaufgaben fertig, steht ihm eine Materialsammlung zur Verfügung. Diese besteht aus Übungsblättern, deutscher und englischer Lektüre, Audiokassetten und Lernsoftware. Alle Lehrkräfte sind bemüht,
die Materialsammlung ständig zu ergänzen, um ein möglichst vielseitiges und interessantes Angebot an sinnvoller Beschäftigung bereit zu stellen.

Um 14:45 Uhr nehmen die Schüler eine 15-minütige Pause zur Entspannung und Bewegung wahr. Es wird bevorzugt ein Aufenthalt im Freien angestrebt.

Im zweiten Teil der Ganztagesbetreuung sind die schriftlichen Hausaufgaben zumeist erledigt. Die Schüler sollen sich zu zweit oder zu mehreren und überwiegend mündlich auf den nächsten Tag vorbereiten. Dabei werden nicht nur offen gebliebene Fragen gelöst, sondern auch unterschiedliche Lern- und Arbeitstechniken erarbeitet und probiert.

Ferner werden die Jugendlichen motiviert, Neigungsgruppen zu bilden und so persönliche Interessen zu entdecken, mit anderen zu teilen und auszuformen. Kreativen, spielerischen oder sportlichen Aktivitäten wie Fotografieren, Tischtennis, Website-Erstellung wird hier regelmäßig Raum gegeben. Impulse der Jugendlichen werden aufgegriffen und in Beschäftigungsangebote einbezogen.

Besonders an Tagen mit wenig Hausaufgaben (wie unmittelbar vor den Ferien) kann sich die Gruppe auch darüber verständigen, Exkursionen durchzuführen, diese organisieren und externe Veranstaltungen und Einrichtungen besuchen.

Pädagogische Prinzipien

Den Jugendlichen soll so viel Hilfe zuteil werden, wie sie Unterstützung benötigen, um angemessene und aktive Verantwortung für ihre schulischen Belange und ihre Lebensgestaltung zu übernehmen. Das Entwickeln von Sicherheit und Vertrauen in sich und andere genießt dabei einen hohen Stellenwert. Durch eine familiäre Atmosphäre, das Zugehen auf die Jugendlichen und eine möglichst optimistische und freudegeleitete Motivierung wird hierfür ein positiver Rahmen angeboten.