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Studientag

in der Konzentrationsgedächtnisstätte Dachau und der Max Mannheimer Stiftung

Am 07.12.2015 besuchten wir, die Klasse BFS13 die Max Mannheimer Stiftung in Dachau. Nach der kurzen Begrüßung und Vorstellung der Projektleiterinnen Catha und Steffi und der Klasse wurden wir gebeten, unsere Erwartungen, Befürchtungen und Vorkenntnisse aufzuschreiben, die dann mit der Klasse besprochen wurden.

Tor ins Konzentrationslager

KZ Gefängnis „Bunker“

Apell-Platz

Nachdem wir uns in 2er und 3er Gruppen eingeteilt hatten bekam jede Gruppe eine Frage über das Konzentrationslager in Dachau und seine Vorgeschichte; z.B.: Was für Konzentrationslager gab es zwischen 1933 und 45 und wo? Wer waren die Häftlinge? Was gehörte zum Alltag? Jede Frage wurde einzeln besprochen und von der Klasse diskutiert. Nach einer kurzen Pause drehte sich alles um das Soziale Medium Instagram – in Bezug auf das KZ. Durch viele verschiedene Beispiele unserer Leiterinnen wurde schnell deutlich, was die Klasse als respektvoll oder nicht ansah. Unterschieden wurde in vielen Diskussionen über tatsächliches Mitgefühl und der eigenen Selbstinszenierung.

Bevor es nach der Mittagspause zur Führung über das KZ-Gelände ging bekamen die einzelnen Gruppen jeweils ein Tablet auf denen wir Bilder machen sollten die wir in Instagram posten würden. Steffi und Catha zeigten uns zunächst, wo die Häftlinge ankamen, wie sie behandelt wurden und wie sie von Menschen zu Gefangenen wurden. Weiter ging es mit dem so genannten „Bunker“ dem Gefängnis des KZ, wo auch tagelange Stehhaft an den Häftlingen durchgeführt wurde. Nachdem wir über den Appellplatz gegangen waren bekamen wir ein gutes Bild davon, wie die Häftlinge in den Baracken leben mussten und wie sich auch die Hygiene und die Masse an Menschen über die Jahre verändert hat. Über eine Allee kamen wir zu verschiedenen religiösen Denkmälern und zum Krematorium und den Gaskammern, was wohl die emotionalste Station unseres Tages war.

Häftlingsstatue am Krematorium

Vor dem Rundgang über das Gelände

Weg über die Allee zum Krematorium

Zurück im Studienzentrum analysierten wir die Instagrambilder der jeweiligen Gruppen. Nach einer kleinen Beurteilung des Tages durch uns Schüler folgte um ca. 17:00 Uhr die Verabschiedung von unseren Projektleiterinnen, die den Tag sehr interessant und spannend gestaltet haben. Es war ein sehr informativer, bewegender und spannender Tag für uns.

Bericht: Nathalie Geisler, BFS13