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Berichte der Wirtschaftsschule

Klassenfahrt in die Hauptstadt der Oberpfalz

08.10.2014 nach Regensburg unter der Leitung von Fr. Wilhelms und Herrn Browarzik

Unsere Fahrt begann am Sonntagvormittag, Treffpunkt Hauptbahnhof. Bis auf zwei Krankheitsfälle hatten es alle Schülerinnen und Schüler rechtzeitig aus den Federn geschafft.

Die Jugendherberge in Regensburg war problemlos mit dem Bus zu erreichen. Überhaupt ist das Beste an diesem Haus seine zentrale Lage, nämlich nur 10 Minuten Fußweg von der Altstadt. Die-sen Weg würden wir in den kommenden Tagen häufig gehen, denn auf unserm Programm standen einige Besichtigungen…

Tag 1:

Die Stadtrallye (Forschertour)
Unsere Stadtführerin gab allen ein kleines Heft und erklärte die Aufgabe genau: Wir sollten uns in Kleingruppen zusammenschließen und die Aufgaben in dem Heft lösen. Sie führten uns zu ver-schiedenen mittelalterlichen Plätzen. Es macht viel Spaß, Ziele zu erobern. Und da wir uns nicht scheuen, Leute zu fragen, lernten wir viele neue Leute kennen. Leider war wegen Bauarbeiten gleich die erste Aufgabe gar nicht lösbar, aber das meiste haben wir geschafft.

Abends trafen sich einige nach dem Essen zum Kickern oder auf ein Gesellschaftsspiel, der Rest kämpfte sich in den Zimmer durch die Süßigkeitenberge…

Tag 2:

Dombesichtigung
Wir haben erfahren, dass der Dom 110 Meter hoch ist und im gotischen Stil erbaut wurde. Es hat 600 Jahre zur Fertigstellung gebraucht! Die vielen Steinmetze haben Zeichen in den Steinen hinter-lassen. Im Dom ist die schwerste Orgel der Welt mit einem Gewicht von 37 Tonnen. Hinter den Pfeifen ist ein Lift eingebaut, der den Organisten dort hoch bringt. Das modernste Kirchenenster ist von 1992, im Krieg waren einige zerstört worden. In der Gruft unter dem Dom ist bisher ein Leich-nam bestattet.

Steinmetzarbeit
Nachmittags trafen wir uns vor der Jugendherberge zum Steine klopfen. Eine Frau gab uns Ytong-Steine zum Bearbeiten. Wir teilten die Steine durch. Jeder bekam ein Stück und malte etwas darauf: Buchstaben, Zahl, Herz, Hund, Pferdekopf usw. Mit Hammer und Meißel mussten wir das Motiv herausarbeiten. Einige waren sehr begeistert, andere hatten auf so etwas keine Lust. Zum Schluss machten wir ein Foto von den Werken.

Druckereibesichtigung
Abends waren wir zu Besuch im Druckzentrum der Mittelbayerischen Zeitung. Wir sahen zunächst einen Film über die Arbeit vom Verlag. Dann gingen wir durch die Firma. Eine riesige Druckma-schine druckt hier 45.000 Zeitungen pro Stunde und verbraucht riesige Papierrollen: täglich 1.100 km Papier! Für jede Zeitungsseite gibt es eine Druckplatte. Unter der Decke lief kreuz und quer ein Band, an dem die fertigen Zeitungen wie an Wäscheklammern hingen. Viele Leute arbeiten hier nicht. Die Maschine wird per Computer überwacht.

Abends wollten wir eigentlich an der Donau ein Lagerfeuer machen. Aber alle waren zu müde…

Tag 3

Raddampfer Ruthof
Die Ruthof ist ein alter Raddampfer von 1922, der als Schlepper auf der Donau eingesetzt wurde. Im zweiten Weltkrieg lief er auf eine Mine und sank. 12 Jahre später hat man sie geborgen und die Maschine lief nach einer Reinigung wieder einwandfrei! Heute ist die Ruthof ein Museum. Ein net-ter Führer zeigte uns den Schiffsbauch und erklärte die große Maschine. Kojen gibt es nicht mehr, aber eine kleine Küche. Die Besichtigung hat uns allen sehr gefallen.

Walhalla
Mit dem Schiff fuhren wir zur Walhalla. Das ist ein Gebäude auf einem Berg, das aussieht wie ein antiker Tempel. König Ludwig der Erste ließ sie bauen. Unsere Führerin bemühte sich sehr, uns das alles zu erklären, aber leider waren wir von den Schafen auf der Weide hinter ihr sehr abgelenkt…Da hat sie ziemlich geschimpft. Sie wusste ja nicht, dass ☺
In dem Gebäude sind derzeit 195 Büsten von berühmten Deutschen. Einstein ist dabei, Bach und Goethe.

An unserem letzten Abend stand Eislaufen auf dem Programm. Leider hatten viele plötzlich keine große Lust und schauten nur zu. Die Könner(innen) unter uns Eisläufern hatten alle Hände voll zu tun mit Fr. Wilhelms, die etwas wacklig auf den Kufen stand und vor allem mit Erik, der dort in 2 Stunden von 0 auf 100 zum flotten Eisäufer wurde! Ein Riesenspaß mit ein paar blauen Flecken!

Tag 4:

Gepackt – Zimmer gefegt – ab in den Zug und HEIM!

Erstmal ne Coke

Im Rahmen einer Exkursion im Fach Betriebswirtschaftslehre besichtigten wir am
28. April 2015 die Produktionshallen der Coca-Cola Werke.

Zusammen mit der 10. Klasse trafen wir uns um 09:30 Uhr am Bahnhof Buchenau und liefen von dort aus zu Fuß zum Werksgelände. Hier wurden wir von einer Repräsentantin des Werkes begrüßt und in einen Tagungsraum begleitet. Nach einer Präsentation über die Entstehung von Coca-Cola durften wir alle Coca-Cola Produkte probieren, die dort in einem großen Kühlschrank gelagert wurden.

Vor der anschließenden Besichtigung mussten wir zur Einhaltung der Hygienevorschriften erst einmal Schutzanzüge sowie eine Haarhaube anziehen und unsere Wertsachen ablegen. Wir erhielten weiterhin Empfänger mit Kopfhörern, um den Erläuterungen während der Werksführung in den lauten Hallen besser folgen zu können.

Nach einem kurzen Fußmarsch trafen wir in der großen Produktionshalle ein. Hier sahen wir uns die einzelnen Schritte des Säuberungsprozesses der Mehrwegflaschen und des Herstellungsprozesses einer Einwegflasche bis zu deren Abfüllung an. Danach endete die kurze, aber sehr informative Führung auch schon wieder.

Nach Abholung unserer Wertsachen durften wir alle noch eine Getränkeflasche unserer Wahl aus der gekühlten Produktpalette mit nach Hause nehmen.

Gegen 12:00 Uhr traten wir, wiederum über den Bahnhof Buchenau, den Heimweg an.